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FM Torwart Robin Terrier auf dem Rücken gegen Dübendorf Nico Kammermann

Der Dübendorfer Nico Kammermann war gegen die Argovia Stars bereits zweimal erfolgreich. Archivfoto: Christian Merz

EHCD bleibt ohne Gegentor

Dübendorf gelingt noch keine Kür

MHL-Absteiger Dübendorf tut sich beim Saisonstart in der Offensive noch schwer. Trotzdem reicht es den Glattalern zu einem 3:0-Sieg über die Argovia Stars.

Der Dübendorfer Nico Kammermann war gegen die Argovia Stars bereits zweimal erfolgreich. Archivfoto: Christian Merz

Veröffentlicht am: 23.09.2023 – 21.06 Uhr

Der EHC Dübendorf realisiert vor 409 Zuschauern zum Einstand in die 1. Liga gegen die Argovia Stars einen nie gefährdeten 3:0-Erfolg.

Die Glattaler dominierten das Geschehen von Beginn an und verfügten über die deutlich höhere Spielkultur als die Gäste. Vorwerfen lassen muss sich der EHCD einzig, im Abschluss nicht wesentlich effizienter gewesen zu sein.

Dass Torhüter Raphael De Boni einen Shutout feiern durfte, stellt Dübendorf ebenfalls ein gutes defensives Zeugnis aus. Die neu zusammengestellte Mannschaft wirkte in ihrem ersten Spiel der Meisterschaft über alle Formationen hinweg recht homogen und war bereit. Argovia blieb nur der Auftrag, den Schaden im Rahmen zu halten.

Ungefährdet zum Heimerfolg

Der EHCD übernahm umgehend das Spieldiktat und verlagerte das Geschehen hauptsächlich ins Angriffsdrittel. Vor dem Tor blieben die Glattaler ungenau, und zu oft wurde mitten auf Torhüter Fabio Meier geschossen. Lars-Kevin Spillmann kam dem ersten Torerfolg am nächsten, sein Schuss prallte jedoch vom Pfosten ab.

Am Gesamtbild änderte sich im zweiten Abschnitt wenig, ausser dass Dübendorf jetzt zweimal ins Tor traf. Nico Kammermann verwertete das Zuspiel von Nando Bass mit einem herrlichen Ablenker zur Führung (24.). Den Lohn für die steten Angriffsbemühungen der Dübendorfer erntete Lukas Schläppi mit dem überfälligen 2:0 im Powerplay (38.).

Die Aargauer kassierten durch Kammermann in Überzahl den sehenswert herausgespielten Shorthander zum 3:0-Schlussresultat.

Damit war die letzte Hoffnung der Gäste gebrochen, und Dübendorf durfte sich ohne unnötig Energie zu verpuffen, immer wieder in der Angriffsauslösung versuchen. Die Glattaler boten keine Kür, überzeugten aber durch Arbeit und Stabilität.

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